Bräuche zur Hochzeit

Eine Hochzeit ist immer ein beeindruckendes und unvergessliches Erlebnis zugleich, denn es gibt nichts schöneres, als wenn zwei sich liebende Menschen das langersehnte Ja-Wort geben. Solch ein Tag ist geprägt von zahlreichen bewegenden Momenten, welcher mit den aufregenden Vorbereitungen beginnt, welche sich in der Organisation der Fahrt zum Standesamt, der Auswahl des umfangreichen Buffets für die anschließend stattfindende Feier und aufregenden Bräuchen fortsetzt.

Insbesondere Hochzeitsbräuche spielen an solch einem romantischen Tag eine nicht unwesentliche Rolle, wobei diese in den jeweiligen Regionen anders gehandhabt werden, doch eines haben alle gemeinsam, Sie sorgen für eine gelungene und spannende Abwechslung, welche zur Schadenfreude der Hochzeitsgäste eingeführt wurden. Der Leidtragende ist hierbei in allererster Linie der frisch angetraute Bräutigam, denn oftmals beginnen für ihn damit die aufregendsten Minuten seines Lebens, nichts ist an solch einem besonderen Tag schlimmer, als die frisch angetraute Ehefrau suchen zu müssen.

Der eigentliche Sinn und die Tradition eines Hochzeitsbrauchs

In der Vergangenheit lag der eigentliche Sinn der verschiedenen Hochzeitsbräuche einzig und allein darin, das Unglück aber auch böse Geister vom Brautpaar fernzuhalten. In der heutigen Zeit gehören Hochzeitsbräuche einfach zu jeder Hochzeitsfeier dazu, denn sie sind nicht nur eine wunderschöne Tradition, sondern ohne diese Spielchen, wäre eine Hochzeitsfeier nur halb so schön.

Viele der im nachfolgendem Abschnitt aufgeführten Hochzeitsbräuche sind nicht nur lustige Streiche, sondern auch liebenswerte Traditionen, welche zur Aufheiterung und Belustigung aller anwesenden Hochzeitsgäste beträgt. Doch sollte bei der Wahl eines geplanten Hochzeitsbrauchs darauf geachtet werden, dass nicht jeder gut gemeinte Streich auch der richtige ist.

Eine wichtige Regel besagt, jeder beteiligte Hochzeitsgast, sollte sich darüber im Klaren sein, wann Schluss ist. So können einige Hochzeitsbräuche gerade im Augenblick der ausgelassenen Stimmung als störend empfunden werden und somit genau das Gegenteil des eigentlichen Sinns bewirken. Deshalb immer passend zur jeweiligen Situation den richtigen Brauch auswählen, wobei der geeignete Moment abgepasst werden sollte.

Baumstamm sägen

Das sogenannte Wegsperren der Braut: Dieser Hochzeitsbrauch erfreut sich einer sehr großen Beliebtheit, denn hier steht dem Brautpaar ein gemeinsames beseitigen zahlreicher Hindernisse bevor. Durch das Zersägen eines Baumstamms, gelangen sie wieder zueinander.

Bänder durchschneiden

Auch das anbringen von Seilen oder Bändern ist hierbei eine Möglichkeit, diese müssen nun vom Brautpaar mit Hilfe einer stumpfen Schere durchtrennt werden. Diese Tradition wird als Symbol für eine gemeinsame Zukunft angesehen, indem das gemeinsame Bewältigen bevorstehender Probleme signalisiert wird.

Brautstrauß werfen

Sehr beliebt und bekannt ist das traditionelle Brautstrauß werfen, wo die Braut nach ihrer unmittelbaren Trauung ihren Blumenstrauß in die versammelte Menge der anwesenden Hochzeitsgäste wirft, indem Sie mit dem Rücken zu ihnen steht und den Brautstrauß direkt über ihren Kopf nach hinten wirft.

Die Tradition besagt, der Gast, welcher den Brautstrauß auffängt, hat die gute Chance als nächstes heiraten zu können. In der Vergangenheit blieb diese Ehre den Jungfrauen überlassen, doch in der heutigen Zeit dürfen alle unverheirateten Hochzeitsgäste Aufstellung nehmen, um vielleicht das Glück zu besitzen, den begehrten Strauss der Braut in den Händen zu halten.

Entführung der Braut

Die wohl aufregendste und spannendste Tradition eines Hochzeitsbrauchs, ist das Entführen der Braut durch gute Freunde des Brautpaares. Dabei wird der richtige Moment abgewartet, in welchem der Bräutigam unaufmerksam geworden ist und ziehen gemeinsam mit der entführten Braut durch die Lokale der Ortschaft.

Die Regel besagt, die Entführung endet in diesem Moment, als die Entführer vom Bräutigam eingeholt wurden, wobei die anfallende Rechnung im Lokal vom Bräutigam beglichen werden muss. Wichtig hierbei ist es, das die Entführer nicht nur die Braut mitnehmen, sondern auch den Brautstrauß, denn wurde dieser in der Aufregung vergessen, ist diese unwirksam und die Entführer bleiben auf ihrer Rechnung sitzen.

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